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Filmplakate Allgemein (*diese Sektion wird erweitert)

Filmplakate sind begehrte Sammlerobjekte und gerahmt ein außergewöhnlicher Wandschmuck. Vieles ging über die Jahrzehnte verloren, was damals Gebrauchsgraphik war hat heute oftmals einen kulturellen Stellenwert. Von vielen Plakaten selbst zu heutigen Filmklassikern haben oft nur wenige Exemplare überlebt, zu anderen wiederum deutlich mehr, was sich normalerweise auch im Preis wiederspiegelt.

Preise für original-Plakate vor allem zu Filmklassikern und grafisch außergewöhnliches sind in den letzten 25 Jahren international stetig gestiegen. Angebot und Nachfrage bestimmen auch hier den Preis, etwa auf Auktionen oder eben durch Erfahrungswerte unter Sammlern und Anbietern. Auch wir zahlen teilweise hohe Summen für gesuchte Exemplare durch unsere Kontakte oder auf Auktionen, anders sind interessante Stücke nicht mehr zu bekommen.

Plakate wurden bis in die 80er Jahre bereits maschinell gefaltet an Kinos geschickt, Falze sind also nicht als Defekt anzusehen, sondern gehören bei den meisten Exemplar einfach zu einem Originalplakat. Das matte Papier und der meist nicht glänzende offset oder litho-Druck lässt zudem Falze nicht so stark oder störend erscheinen wie bei neueren Postern.

Einige Filme wurden etwa nach 10 oder 20 Jahren im Kino wiederaufgeführt, wozu ein Verleih meistens neue Plakate angefertigt hat, zum Beispiel auch für eine restaurierte Fassung. Diese haben dann meistens andere Motive, und werden als Wiederaufführungsplakate (WA) bezeichnet, und sind meist viel einfacher und günstiger zu bekommen als Erstaufführungs (EA) - Plakate.

Zum Wert und Preis, manche betrachten Filmplakate schon als Investition: Der Preis bzw. Wert eines Plakates richtig sich erfahrungshalber nach diesen Faktoren:

  • Bekanntheitsgrad und ‚collectability‘ des Filmes/Regisseurs/Darstellers/Genres

  • Motiv bzw. Grafik

  • Seltenheit des Plakates

  • Zustand

Wir haben neben deutschen sehr viele internationale Plakate im Angebot. Diese bestechen durch teils völlig andere Motive und Grafiken.

Hervorheben möchte ich hier kurz einige die mich persönlich zum Sammeln bewegt haben: Zum einen osteuropäische, vor allem polnische und tschechische Plakate, aber auch DDR Plakate, wovon erstere bereits durch Publikationen und Ausstellungen gewürdigt worden sind. In diesen Ländern konnten Plakatgrafiker unabhängig vom Verleih Eindrücke eines Filmes bildnerisch umsetzen, es bestand kein Zwang etwa immer Hauptdarsteller abzubilden. Viele dieser Plakate sind künstlerisch auf der Höhe ihrer Zeit, dank Grafikern wie Lenica, Swierzy, Gorka, Flisak, Klimowski, Starowieyski, Vyletal, Ziegler, und vielen anderen.

Deutsche und andere westeuropäische Filmplakate vor allem in den 50er und 60er Jahren zeichnen sich durch eine meist möglichst naturalistische Darstellungsweise von Stars und Schlüsselfilmszenen aus. Hierzulande aber zunehmend auch international werden Plakate von Grafikern wie Dill, Rehak, Peltzer, Goetze, Wendt, Williams, Schulz-Neudamm geschätzt und gesammelt. Darüberhinaus sind Plakate des ehemaligen Kirchner und Atlas Filmverleihs aus den 50ern bis 70ern zu nennen. Die Grafiker der sogenannten ‚Kassler Schule‘ reduzierten einen Film auf die Fläche eines Plakates oft auf grafisch sehr interessante, fast schon symbolische bzw. zeichenhafte Weise, mit nur wenigen Farbelementen. Die bekannten Grafiker sind hier Hillmann, Fischer-Nosbisch, Schmidt, Blase und andere. Ich nenne hier nur die Nachnamen da in der Grafiker-Suche auf dieser Webseite auch nur Nachnamen verzeichnet sind.

Als Drittes würde ich gerne noch Japanische Plakate hervorheben. Diese haben ab den späten 50er Jahren eine ganz eigene Darstellungsweise in Form von Fotocollagen hervorgebracht, außergewöhnlich gekonnt spielend mit Größenverhältnissen und Layout. Hierzu erschien auch eben ein Buch ‚The Modern Japanese Movieposter‘ das auch über uns zu beziehen ist. Darüberhinaus gibt es natürlich viele schöne, ja atemberaubende Filmplakate, wer würde ein einzigartiges Italienisches Due-Foglio (wenn der Platz an der Wand vorhanden ist) oder ein Französisches 1panel missen wollen, oder natürlich Plakate aus dem Ursprungsland zu vielen Filmklassikern: USA und UK.

Original vs. Nachdruck

Wir bieten keine Reproduktionen bzw. Nachdrucke an, nur Originalmaterial das damals zum Aushang in Kinos bestimmt war. Das Jahr aus dem das Plakat stammt ist in der Artikel-Beschreibung als zweites Jahr neben dem Format angegeben.

Zu einigen populären Titeln gibt es auch (wertlose) Poster-Nachdrucke, die sich aber schnell als solche identifizieren lassen: Unpassendes, meist kleineres Format, unscharfer Druck, glänzendes, neues Papier, evtl. Nennung der Reprint-Firma am unteren Rand etc. Darüberhinaus gibt es aber auch einige Nachdrucke die offenbar als Originale durchgehen sollten.

Hier wären einige dt. Plakate aus den 50er Jahren zu nennen:

-Bus Stop B-Motiv, Der Schrecken vom Amazonas B-Motiv, Frankenstein, Hatari, Dr.No und einige andere (insg. etwa 10 Titel, der Druck bei diesen ist leicht unscharf, Farben etwas blasser, Papier allerdings auch matt und beige/sieht gealtert aus) -Apocalypse Now schwarzes Motiv mit Brando: Der Nachdruck hat unten links am Rand keinen weissen gedruckten Fleck bzw. Schweissperle von Brando, die wurde wohl vergessen/wegretuschiert, das Papier sieht neu aus

  • Bullitt A1: neu erscheinendes Papier, und der Titelschriftzug geht eher ins bräunliche statt rot wie bei einem Original

  • Frühstück bei Tiffany: WA von Kinowelt aus den 80ern: Der reprint ist auf dünnerem Glanzpapier und etwas unscharf.

  • sowie US 1sheet Plakate zu bekannten Titeln wie Star Wars (1977), Pulp Fiction, Lost in Translation B-Motiv etc. und einige US inserts aus den 70ern/80ern bei denen Vorsicht geboten ist. Kleinformatigere Portal Publications reprints aus den 70ern zu Klassikern. Mehr Info zu diesen und anderen Titeln vorhanden.

Wenn Sie bestimmtes Material suchen das Sie momentan nicht bei uns finden: Gerne helfe ich weiter sofern möglich. Neben Filmplakaten haben wir durch jahrelange Sammeltätigkeit auch ein Archiv mit tausenden dt. Kinoaushangfotos und US s/w stills aufgebaut. Dieses wird nach wie vor erweitert, und vieles soll auch bald (ab Frühjahr/Mitte 2014) auf der Webseite angeboten werden.


Am Ankauf von älteren Originalplakaten und Aushangfotos besteht generell Interesse.




Filmplakate waren Gebrauchsgrafik und weisen daher oft, aber nicht immer, Gebrauchsspuren auf. Man kann sagen dass kleinere Defekte zum ‚Charme‘ oder der Geschichte eines original-Filmplakates gehören (Defekte werden auch im Preis berücksichtigt) oder sich auf die Suche nach einem perfekt erhaltenen Exemplar begeben (und eventuell hier fündig werden!) was aber aufgrund von oftmals nur wenigen erhaltenen Exemplaren vor allem bei älteren schwierig bis unmöglich sein kann. Alternativ kann man ein Plakat auch restaurieren bzw. aufziehen lassen, siehe weiter unten.

Generell halte ich mich an das aus den USA stammende und allgemein gebräuchliche Zustands-Rating (near mint-very fine-fine-very good-good-fair oder alternativ: Condition C10=bestmöglich bis C1=schlechtestmöglich) bzw. seiner deutschen Entsprechung nach Schulnoten (Zustand Z1=bestmöglich bis Z5=schlechtestmöglich). Eine Erklärung finden Sie weiter unten.

 

Der Gesamtzustand wird von einigen Faktoren beeinflusst und ein Plakat, das viele geringe Gebrauchsspuren hat, kann beispielsweise dieselbe Einstufung erhalten, wie ein Plakat, das nur einen deutlicheren Defekt hat, ansonsten aber so gut wie perfekt ist. In der Regel hilft das vergrösserbare Artikelbild weiter, wenn eines hochgeladen wurde. Wenn Sie etwas genauer wissen wollen fragen Sie bitte nach, evtl. kann auch ein größeres Bild gemailt werden.

 

Ob ein Plakat gerollt oder gefaltet ist, spielt bei der Zustandsbestimmung nur eine untergeordnete Rolle, nur wenn Falzspuren sehr deutlich sind erfolgt eine Abwertung, da fast alle original Filmplakate weltweit (außer in einigen Ländern wie Japan) bis Mitte der 80er Jahre bereits maschinell gefaltet an Kinos versendet wurden. Zusätzlich wird gefaltet oder gerollt entsprechend gekennzeichnet und sollte auf dem Artikelbild zu sehen sein.



Z1 (near Mint):

Sehr guter Zustand, generell ohne Gebrauchspuren, perfekt oder nahezu, höchstens minimale Lagerspuren. Oft ist auch ein mit very fine / Z 1-2 ausgezeichnetes Plakat durchaus near Mint / Z1, da bei älteren Artikeln/früher gelisteten die beste Einstufung very Fine war!

Z1-2 (very Fine):

Sehr guter Zustand. Leichte Gebrauchsspuren wie Einstichslöcher in Ecken, kleine Einrisse am Rand oder an Falzen sind möglich. Very Fine bezeichnet oft auch ein sehr gut erhaltenes Plakat ohne Gebrauchsspuren.

Z2 (Fine):
Guter Zustand: Ein gebrauchtes Plakat in immer noch gutem Zustand. Diverse Einstichlöcher oder Klebestreifen, Risse bzw. Gebrauchsspuren an Falzen, können vorkommen.

Z3 (very Good):

Ein gebrauchtes Plakat in befriedigendem Zustand. Diverse Einstichlöcher, Risse, Knitterspuren, Klebestreifen, und/oder kleinere Ausrisse können vorkommen. Restauration kann angebracht sein, normalerweise aber noch präsentabel oder sammelbar.

Z4 (Good):

Stärkere Gebrauchsspuren. Möglicherweise Fehlstellen, Klebestreifen, Einrisse, Wasserschaden. Häufig immer noch präsentabel wenn gerahmt. Kann restauriert werden falls es sich lohnt.

Z5 (fair):

Unterdurchschnittlich, mit schweren Mängeln. Normalerweise kaufen und verkaufen wir kein Material in diesem Zustand.

Linen-Backing (LB):

Dieses Verfahren zur Konservierung für Plakate ist zur Zeit international am weitesten verbreitet, und verbessert das Erscheinungsbild. Ein aufgezogenes (linen-backed) Plakat kann gerollt werden, wird durch den überstehenden Rand nicht mehr beschädigt, und ist z.B. perfekt zum Rahmen geeignet. Falze und andere Gebrauchsspuren wie Klebestreifen, Einstichlöcher, Wasserschäden werden dabei behoben und meist unsichtbar / wenn nötig auch retuschiert. Das Plakat wird in der Regel zuerst auf dünnes säurefreies Papier und dann auf stabiles Baumwollgewebe aufgezogen. Vorher wird zudem, wenn professionell gemacht, das Papier gereinigt und entsäuert (dies dient zur längerfristigen Konservierung und lässt auch Farben wieder kräftiger erscheinen). Wenn Sie ein Plakat aus unserem Angebot aufgezogen haben wollen kann das gerne veranlasst werden. Dazu verschicken wir es entweder zu unserem Restaurator in Frankreich oder USA, Kosten und Dauer auf Anfrage je nach Zustand des Plakates und Größe (z.B. ab 70 Euro für ein dt. A1-Plakat, für ein französisches 1panel ab 120 Euro.).

Paper-Backing (LB):

Kaschierung auf spezielles dünneres säurefreies Papier ohne festeres Leinengewebe. Dies ist wegen der Stabilität nur bei kleinerformatigen (bis A1) zu empfehlen. Restauration wie oben kann auch hier durchgeführt werden. Preise ähnlich. Falls wenig Gebrauchsspuren vorhanden sind und man nur Falze eliminieren will kann dies auch hier durchgeführt werden.

Alternativ können und werden Plakate mit kleineren/normalen Defekten (Einrisse etc.) auch hier repariert, ohne dass sie aufgezogen werden müssen. Dies wird im Zustand auch berücksichtig wenn repariert. (Beispiel: Sieht zwar gut aus aber eine kleine Fehlstelle/Ecke wurde ersetzt: Dann nur noch bestenfalls Z3 oder auch Z4.)




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